Bilder und Sharepics

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Willi Eichler – Sogar Vegetarier

Zu dem bedeutenden Text Sogar Vegetarier von Willi Eichler haben wir einige Sharepics erstellt!

1. Ausbeutungsfreie Gesellschaft und widerrechtliche Gewaltverhältnis

Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft

Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft

Sozialismus heißt ausbeutungsfreie Gesellschaft – frei von jeder Ausbeutung. Ausbeutung ist auf verschiedene Weise möglich: Der Kapitalist beutet den Proletarier aus, dieser sehr oft seine Frau und Kinder; die Kirche steht als Bundesgenossin dabei und hilft mittels der von ihr betriebenen geistigen Ausbeutung, das heutige System der gesellschaftlichen Ausbeutung am Leben zu erhalten. Das Gemeinsame all dieser Ausbeutungsarten liegt in der Mißachtung der Interessen anderer Wesen, in der Verletzung ihrer Rechte – kurz darin, daß sie auf Grund eines bloßen Gewaltverhältnisses zu persönlichen Zwecken mißbraucht werden. 1/2

Das widerrechtliche Gewaltverhältnis

widerrechtliches Gewaltverhältnis

Daß solch ein widerrechtliches Gewaltverhältnis besteht zwischen den kirchlichen Hirten und ihren Herden, zwischen Kapitalisten und Proletariern und zwischen den imperialistischen Staaten und ihren Kolonien, wird heute von fast allen denkenden Menschen zugegeben. Aber wer denkt daran, welch ungeheure Ausbeutung darin liegt, harmlose Tiere zu morden, nur, um sich mit deren Fleisch einen Gaumenkitzel zu verschaffen?
Ausbeutung?, so höre ich meine Genossen erstaunt ausrufen – schon sind wir mitten im Streit um die „Marotte“. 2/2

2. Humane Ausbeutung und Pflicht der Sozialisten

Rufen wir Proletarier nach einer humanen Ausbeutung?

Rufen wir Proletarier

Rufen wir Proletarier etwa nach einer humanen Ausbeutung? Oder gilt unser Kampf nicht vielmehr der Ausbeutung überhaupt? Gilt er aber der Ausbeutung überhaupt, dann dürfen wir auch nicht selbst ausbeuten; im Gegenteil: gerade die Ausgebeuteten selbst sind am ehesten in der Lage, die Qualen der Tiere nachzufühlen. Sieht man aber diese Qualen – und man sieht sie, wenn man die Augen aufmacht –, dann ist man auch verpflichtet, sie abzustellen, wenigstens so weit, wie man im Augenblick dazu in der Lage ist. Und die Macht des einzelnen reicht wenigstens so weit, selbst Vegetarier zu sein, also für seinen Teil sich fernzuhalten von dem Morden. Wenigstens, sage ich; denn das ist in Wahrheit noch sehr wenig. 1/2

Pflicht der Sozialisten

Sozialistenpflicht

Oder was würden wir zu einem „Sozialisten“ sagen, der glaubt, seiner Pflicht als Sozialist dadurch zu genügen, daß er sich nicht an der Ausbeutung der Arbeiter beteiligt. Als Sozialisten bezeichnen wir doch im Ernst nur den, der gegen den Kapitalismus den Kampf aufnimmt und sich nicht damit begnügt, selbst kein Kapitalist zu sein. Man male sich aus, vor welchen Aufgaben wir stehen, wenn wir – was doch nur ein Gebot der Ehrlichkeit und Folgerichtigkeit heißen sollte – denselben Gedankengang auf unser Verhältnis zum Tiermord anwenden. Man wird dann beschämt erkennen, welche Genügsamkeit in bezug auf Ehrlichkeit und Folgerichtigkeit darin liegt, von sich und anderen Menschen für das Recht der Tiere nicht mehr zu fordern als den Verzicht auf Beteiligung am Tiermord. 2/2

3. Alle Leiden der Tiere und die schöne Aufgabe

Alle Leiden der Tiere aufzählen

Leiden der Tiere

Wer wollte alle Leiden der Tiere aufzählen, die diese um eines bloßen Gaumenkitzels der Menschen willen erdulden! Könnte eins jener unglücklichen Geschöpfe eine Geschichte der Tiere schreiben, die Leidensgeschichte des Proletariats sähe dagegen aus wie eine Schilderung des goldenen Zeitalters. Denn man sehe die Leiden des Proletariats einmal an. Der Proletarier wird ausgebeutet. Aber seine Lage ist nicht hoffnungslos. Er kann sich selbst helfen; er kann sich Bundesgenossen suchen, kann sich organisieren, sagt seinen Peinigern den Kampf an, hat also Aussicht, seine Lage zu verbessern. Und hat er diese Hoffnung vielleicht auch nicht in bezug auf seine eigene Person, so hilft er trotzdem kämpfen gegen die Ausbeuter, in dem sicheren Bewußtsein, daß sein Kampf später Früchte zeitigen wird, die der Menschheit zu Gute kommen. 1/2

Die schöne Aufgabe

Eine schöne Aufgabe

Und daran zu arbeiten ist ihm eine schöne Aufgabe; denn er lebt nicht um des bloßen Lebens willen – für ihn ist das Leben „der Güter höchstes nicht“. Ja selbst der Proletarier, der so weit mißbraucht wird, daß er für die Zwecke der Imperialisten auf dem Menschenschlachthof, dem „Feld der Ehre“, hingemordet wird, stirbt wenigstens mit der – wenn auch irrigen – Vorstellung eines höheren Zwecks, sei dies der Schutz des Vaterlandes, der Familie oder der – „Kultur“. Das Schlachttier hingegen verliert mit seinem Leben das höchste Gut, das es besitzt, und, wie bereits gesagt, um einer bloßen Liebhaberei der Menschen willen. Und deshalb ist es auch kein großer Trost für das Tier, auf „humane“ Weise geschlachtet zu werden, mag dies auch im Augenblick weniger schmerzhaft sein. 2/2

4. Wir sind Sozialisten und kämpfen gegen Ausbeutung

Sozialisten

Wir sind Sozialisten und kämpfen gegen die Ausbeutung. Ausbeutung heißt willkürliche Verletzung von Interessen. Pflanzen-Interessen kennen wir nicht, können sie also auch nicht willkürlich verletzen; wir können Pflanzen also auch nicht ausbeuten. Tier-Interessen kennen wir; wir können also Tiere ausbeuten, und wir tun dies, wenn wir uns von ihrem Fleisch ernähren, solange Pflanzen genug da sind. Solange wir selbst ausbeuten, verwirken wir damit das Recht, von anderen zu verlangen, daß sie uns nicht ausbeuten. Wir hören damit also auf, Sozialisten zu sein.
Wer die Forderung der ausbeutungsfreien Gesellschaft ehrlich zu Ende denkt, wird Vegetarier.

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