Unsere Forderungen

Die Reduktion der Tierproduktion ist das Ziel, nicht willkürlicher Nebeneffekt

Alle wissen, dass die Tierproduktion bis 2030 massiv gesenkt werden muss. Wir müssen endlich weitgehende Ziele festlegen, die dabei helfen die Ausbeutung von Tieren zu verringern und das 1,5 Grad-Ziel zu erreichen. Sozis für Tiere fordert daher die Halbierung der Tierproduktion bis 2030.

Unterstützung nur für Abbau von Produktionskapazitäten

Keinesfalls dürfen Steuermittel für „Tierwohl“-Stallumbauten oder weitere Schlachthöfe fließen. Vielmehr werden diese Ressourcen benötigt, um den Abbau von Produktionskapazitäten zu unterstützen, damit Betriebe zukünftig deutlich weniger Tiere, „viehlos“ oder „bio-vegan“ produzieren.

Solidarität mit Menschen – Nicht mit Jobs

Unsere Solidarität gilt Menschen, nicht Jobs. Als Gesellschaft müssen wir jede Person, die aus der psychisch wie physisch anstrengenden Tierproduktion aussteigen will unterstützen. Keinesfalls dürfen Menschen, die für andere Menschen Tiere im Akkord und oft unter miserablen Bedingungen getötet und zerlegt haben, durch das Netz fallen.
Übrigens liegt die Selbstversorgungsquote bei Tierprodukten zwischen 70 und 126 %, bei Gemüse jedoch nur bei 35 % und bei Obst gerade einmal bei 22 %. Hier ließen sich gewiss einige Jobs schaffen. Die Arbeitsbedingungen müssen jedoch auch hier dringend verbessert werden.

Sofortiges Ende der Bevormundung auf Kosten der Tiere

Der Staat subventioniert an vielen Stellen die Produktion und den Konsum von Tieren (GAP der EU, Stallumbauten, Vergesellschaftung von Kosten, Umsatzsteuer, Schulmilchprogramme, Legalität von Greenwashing in der Werbung etc.). Diese massive Mitwirkung stellt eine Bevormundung von Menschen auf Kosten von Tieren dar und muss sofort enden.

Kampagne für pflanzliche Ernährung und Ernährungsbildung

Die Ernährungsbildung in Deutschland ist bekanntermaßen schlecht. Dabei wäre etwa die Einhaltung der Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung in der Gemeinschaftsverpflegung als auch die Bewerbung der Vorteile pflanzlicher Ernährung, ähnlich der Kampagne „Zu gut für die Tonne“ von hoher Bedeutung für eine nachhaltige Ernährung.

Innovation: Kulturfleisch statt Tierfleisch

Eine Fortschrittspartei kann und soll auch auf technische Innovation setzen. Wir haben ein umfangreiches Positionspapier zu Clean-Meat entwickelt und stehen mit Expert*innen in Kontakt. Keinesfalls darf Deutschland den Anschluss auf diesem Feld vollständig verlieren.

Scroll to Top