Jahresbericht 2018

In diesem Jahr haben wir uns an vielen Debatten beteiligt. Zu Beginn des Jahres schlossen wir uns dem Aktionsbündnis Fuchs an und veröffentlichten einen Text zu Taubenschlägen. Wir sprachen uns stark gegen ein staatliches Tierwohllabel aus. Wir haben uns für legale Stalleinstiege eingesetzt. Mehrmals haben wir während der Koalitionsverhandlungen zwischen CDU, CSU und SPD Position bezogen (1, 2). Außerdem haben wir die Union mit unseren Stellungnahmen zur Reduktion der Tierproduktion angegriffen. Doch leider mussten wir auch die SPD in der Sache Ferkelkastration kritisieren (1, 2). Wir haben die Kampagne zur Streichung von Steuerprivilegien auf Fleisch in den Vordergrund gestellt. Vor dem Bundesparteitag im April haben wir Flyer verteilt. Im Juni waren wir mit einem Infostand auf dem Landesparteitag der SPD in Hessen vertreten.

Wir konnten endlich ein Interview mit Friderike Schmitz veröffentlichen, welches ursprünglich für ein anderes Medium vorgesehen war.

Mit „Warum vegan? – Ein Leitfaden für Sozialdemokrat*innen“ haben wir erstmals herausgestellt, welche Gründe Sozialdemokrat*innen haben ihre Ernährung umzustellen.

Podiumsdiskussion & Vereinsgründung

Unsere erste Podiumsdiskussion fand unter dem Titel „Ende des Tierkonsums – Zukunft der Landwirtschaft. Ziele und Wege von Politik und Zivilgesellschaft“ am 08.09. im Bayouma der AWO in Berlin statt. Über die spannende Diskussion mit den Podiumsteilnehmer*innen und den Gästen haben wir uns sehr gefreut.


1 Die Gründungsmitglieder

Am 09. September wurde Sozis für Tiere in Berlin als Verein gegründet. Schon einen Tag später haben wir die Tierschutzpolitische Sprecherin der SPD Bundestagsfraktion getroffen.

Zum Ende des Jahres hat Sozis für Tiere die Petition „Gegen Tierfabriken – Für eine solidarische Lebensweise!“ lanciert und auf dem SPD-Debattencamp und dem Juso-Bundeskongress für diese geworben.


2 Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und SFT-Aktive auf dem SPD-Debattencamp

Die Vereinsgründung und die damit verbundene Umstrukturierung hat sich schon jetzt bezahlt gemacht, allerdings auch viel Ressourcen in Anspruch genommen. Viele der Arbeiten waren einmaliger Natur, sodass wir hoffen mit einem noch größeren Output aus dem Jahr 2019 zu gehen.

Wir danken unseren Mitgliedern und Spender*innen und den befreundeten Organisationen für die Unterstützung!